Körperschutz - Warum?
Sich zu weigern, Vollstreckungsbeamten, Sicherheitsbeamten, Polizei- oder Justizbeamten Körperschutz und Stichschutzwesten zur Verfügung zu stellen, kann zu unnötigen Verletzungen führen oder im schlimmsten Fall sogar Menschenleben kosten.
In einer Welt, in der Mangel an Respekt und Aggression an der Tagesordnung sind, ist Körperschutz, ganz speziell Stichschutzwesten, traurigerweise zu einem wichtigen und notwendigen Aspekt der täeglichen Arbeitsausstattung geworden. Wir müssen uns alle bewusst sein, dass ein Mangel an unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen unverantwortlich ist und wir müssen vermeiden, unsere Kollegen und Mitarbeiter unnötigen Risiken auszusetzen.
Das 'Health and Safety Laboratory' (HSL) in Grossbritanien führte in den Jahren 2003 und 2004 zahlreiche Studien durch, kontaktierte über 400 Organisationen und Vertretungen verschiedener Berufe. Es wurden detaillierte Fragebögen versand und Interviews mit den ausgewäehlten Organisationen geführt. Die Ergebnisse dieser Studien sind von großer Bedeutung und sehr aufschlussreich im Zusammenhang mit Körperschutz und Stichschutzwesten.
Risikobereiche und die Wichtigkeit von Körperschutz und Stichschutzwesten
Aus diesen Studien haben sich viele Täetigkeiten herauskristallisiert, welche ein Tragen von Schutzkleidung durchaus notwendig erscheinen lassen, z.B. :
- Menschen in ihrem Haus oder Büro besuchen, um extrem schlechte Nachrichten zu überbringen oder um Gesetze und Verordnungen zu vollstrecken.
- Arbeiten in bestimmten Gegenden, die für kriminelle Aktivitäeten bekannt sind.
- Der Umgang mit bestimmten Personen, die potenziell gewalttäetig oder aggressiv sind, wie zum Beispiel Drogenabhäengige oder psychisch kranke Personen.
- Der Umgang mit sehr frustrierten und enttäeuschten Kunden oder Klienten
Der Personenschutz, Begleitschutz, Transportschutz, Veranstaltungsschutz, Diskothekenschutz und Objektschutz
Die Liste der potenziell gefäehrlichen Täetigkeiten kann beliebig verläengert werden. Aufgrund der Forschungsergebnisse kann aber auf jeden Fall bestäetigt werden, dass Täetigkeiten, welche in die persönlichen Grund- und Freiheitsrechte anderer Menschen eingreifen, immer wieder in Angriffen auf die eigene Person resultieren. Am späeten Abend bzw. in der Dunkelheit erhöht sich das Risiko zusäetzlich um ein Vielfaches.
Jeder der oben genannten Punkte sollte in sich selbst Grund genug sein, sich wenigstens Gedanken um Körperschutz und ganz speziell Stichschutzwesten zu machen.
Dazu gibt es noch unzäehlige weitere Gründe, die eine Entscheidung, Stichschutzwesten nicht zu tragen oder auszugeben durchaus umstritten machen würden:
- Weltweit werden immer wieder Gesetze, Gesundheits-und Sicherheitsvorschriften neu geschrieben, um diejenigen besser zu schützen, die jeden Tag ihr Leben und Gesundheit für die Sicherheit anderer Menschen riskieren.
- Die entstehenden Kosten, welche durch einen verletzungsbedingt ausfallenden Mitarbeiter entstehen
- Die schlechte Publicity für die betreffende Behörde oder Firma, sollte ein Angesteller durch einen Angriff verletzt worden sein.
Risikobewertungen & Körperschutz
Trotz einer möglichen positiven Risikobewertung, ist die Tatsache, dass es immer ein "unbekanntes" Risiko aufgrund unvorhergesehener Umstäende gibt, nicht von der Hand zu weisen.
Viele Risikobewertungen enden mit dem Urteil "Geringes Risiko". Doch diese oft ziemlich einfachen Risikobewertungen resultieren meistens nur auf Tatsachen, die bis zu diesem Zeitpunkt dem Bewertungsersteller bekannt sind.
Sobald zum Beispiel ein Sicherheitsbeamter ein fremdes Haus betritt, kann man einfach nicht genau wissen, wer sich bereits in diesem Haus befindet oder zu einem späeteren Zeitpunkt ins Haus eintreten könnte und sich späeter in mögliche Maßnahmen einmischen wird. Man kann auch nicht wissen, welche Aktivitäeten vor dem Besuch stattgefunden haben. All diese Punkte sind ziemlich wichtig, wenn man sich darüber Gedanken macht, ob Körperschutz und ganz speziell Stichschutzwesten Sinn machen oder nicht.
Sie sollten sich einfach mal fragen, was Sie tun würden, wenn Sie Auto fahren und die Reserveleuchte aufleuchtet. Möglicherweise werden Sie sich fragen: "Schaffe ich es mit dem Restbenzin noch nach Hause oder nicht"? Manche Menschen wäeren bereit, das Risiko in dieser Situation einzugehen. Aber ist das die richtige Entscheidung? Normalerweise würden Sie anhalten und tanken statt zu hoffen, es schon nach Hause zu schaffen. Sie würden es wahrscheinlich auch schaffen... aber warum wollten Sie das Risiko eingehen?
In unseren Augen ist es die Pflicht des Arbeitgebers, zu verhindern, dass Mitarbeiter unbekannte Risiken aus eigenem Antrieb eingehen bzw. sie größtmöglich dabei zu schützen und zu unterstützen.
Der "Sicherheitsgurt" Vergleich
Wir emfehlen Körperschutz oder Schnittschutzwesten nicht, weil wir glauben, dass Sie stäendig in Gefahr sind. Natürlich nicht! Wir sind einfach nur davon überzeugt, dass Sie eine höhere Chance haben, gesund und unbeschadet nach Hause zu kommen, wenn Sie auf sich aufpassen. Und das Tragen von Körperschutz oder Stichschutzwesten kann auf jeden Fall dazu beitragen.
Wenn wir ins Auto einsteigen, legen wir nicht den Sicherheitsgurt an, weil wir glauben, dass wir heute einen schweren Unfall haben werden. Wir haben davor keine Angst und dieser Gedanke beschäeftigt uns auch nicht den ganzen Tag. Wir legen den Sicherheitsgurt an, weil wir die Tatsache anerkennen, dass es durchaus passieren kann, in einen Unfall verwickelt zu werden... und wenn dieser Unfall dann tatsäechlich eintritt, haben wir die Chance des überlebens durch das Tragen des Sicherheitsgurtes um ein Vielfaches erhöht. Das ist genau der Grund warum wir glauben, dass Körperschutz oder Schnittschutzwesten Sinn machen.
Bitte schauen Sie sich unsere Video-Demonstration (in HD) und und beachten Sie, dass wir unsere Stichschutzwesten in Kürze gemäeß den deutschen Stichschutz-Klassen K2, K3, D2, D3 und I1 nach VPAM KDIW 2004 zertifizieren lassen werden.
Sollten Sie Fragen in Bezug auf Körperschutz haben, dann zögern Sie bitte nicht und rufen Sie uns an:
Deutschland: +49 (0) 0172 2835315
UK: +44 (0) 845 5193 953



