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Gefängnisbeamter Empfiehlt SlashPRO Schnittsichere Bekleidung

Written by: Robert Kaiser

Am 8. Juni 2012 hatte ich das wirklich erfreuliche Vergnügen eines Treffens mit  dem Gefängnisaufseher Craig Wylde. Der ehemalige Elite-Soldat war vor zwei Jahren nach einem grauenhaften Angriff durch den Schwerverbrecher und 3-fachen Mörder Kevan Thakrar nur knapp mit dem Leben davon gekommen… jetzt empfiehlt er SlashPRO® Schnittsichere Bekleidung.

Das unfassbare Geschehen hatte sich am 13. März 2010 im Hochsicherheitsgefängnis Frankland hier in Großbritannien ereignet und hinterließ einen um sein Leben kämpfenden Craig, nachdem dieser und zwei weitere Kollegen brutal durch den genannten „Idiot“ angegriffen worden waren. Die Hauptarterie in seinem linken Arm war bei diesem Angriff durchtrennt worden, wodurch sein Leben komplett auf den Kopf gestellt werden sollte.

Craig-Wylde

Ich verbrachte einige Stunden mit ihm und seiner Frau (und hatte seitdem weitere Treffen und Gespräche mit ihm) und erfuhr, welche enormen Folgen dieser Angriff und die daraus resultierenden Krankheiten für die junge, hinreißende Familie jeden Tag hatte. Unglaublich, aber wahr, dass eine „Arm-Verletzung“ dieser Art solch ein Leiden und dauerhafte starke Schmerzen verursacht und die Stärke einer Familie bis auf den Grund belasten kann.

Craig nimmt aktuell jeden Tag 30 verschiedene Tabletten, um einigermaßen mit den physischen und psychischen Folgen seit dem Angriff zurecht zu kommen. Das folgende Bild zeigt die offene Wunde an der Innenseite seines linken Oberarmes, welche durch einen Schnitt mit einer zerbrochenen Flasche von Kevan Thakrar verursacht wurde.

Der zweite betroffene Gefängniswärter bei diesem Angriff war Claire Lewis. Nachdem ich mit ihr ebenfalls mehrfach sprechen konnte, habe ich auch hier die massiven Folgen des Angriffs sowohl für sie persönlich als auch natürlich für ihre Familie erfahren. Das psychische Leid, die körperliche Verletzung und die weiteren Folgen sind immens und werden die Frau ihr restliches Leben lang begleiten. Noch einmal… Kevan Thakrar war für diese grauenhaften Verletzungen verantwortlich, als er aus irgendeinem kranken Grund heraus sich entschloss, die zerbrochene Flasche, mit welcher er zuvor Craig Wylde fast getötet hatte, nun in den Rücken der Gefängnisaufseherin Claire Lewis zu stechen.

Claire Lewis´s (Craig’s Kollege) Verletzung als Folge der Attacke vom 13. März 2010 im Hochsicherheitsgefängnis Frankland.

Nun, ich möchte nicht weiter über diesen Akt der Gewalt schreiben, über welchen ausführlich berichtet und welcher intensiv dokumentiert wurde. Desweiteren kann und werde ich nicht die möglicherweise klaren substantiellen und ernsten betriebsbedingten Fehler, welche an diesem schmerzhaften und berüchtigtem Wochenende im Hochsicherheitsgefängnis Frankland geschehen sind, erörtern.

Aber als ein Mann, der meist mit standardisierten Handlungsabläufen erfolgreich arbeitet, muss ich einfach sagen, dass dieses Ereignis mich ernsthaft in Herz und Seele getroffen hat!

Die folgenden Zeilen sind nur ein paar meiner persönlichen Gedanken zu diesem Ereignis. Gedanken und Kommentare, welche ich dringend niederschreiben möchte in der Hoffnung, dass auch andere Fachleute sich ermutigt fühlen,  über dieses Thema zu sprechen, mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erhalten und um eine Veränderung zu erreichen.

Unglücklicherweise ist es Fakt, dass die Sicherheit und Gesundheit unser Polizeibeamten (ein durchaus wichtiges Thema) in der Öffentlichkeit weit mehr Aufmerksamkeit erhält als die wichtige Arbeit unserer Justiz- und Strafvollzugsbeamten, welche den gleichen Gefahren im täglichen Dienst immer wieder ausgesetzt sind. Das ist auch in gewissem Maße verständlich (aber nicht in Ordnung), denn die Bevölkerung ist natürlich sehr angetan von Polizisten, welche die nachbarschaftliche Umgebung bestreifen und ein gewisses Gefühl von Sicherheit verbreiten. Die Mitarbeiter im Strafvollzug auf der anderen Seite sind weitaus häufiger „ausser Sichtweite“ und werden daher immer wieder vergessen. Ich weiß nicht, aber haben Sie in letzter Zeit eine öffentliche Diskussion  über die Sicherheit von Strafvollzugsbeschäftigten verfolgen können ? Ich vermute mal, dass dem nicht so ist. Aber – haben unsere Vollzugsbeamten nicht die gleiche Unterstützung, Aufmerksamkeit und Respekt verdient wie die anderen öffentlichen Sicherheits-Beschäftigten auch ?

Bei meinem ersten Termin vor einigen Wochen mit Craig Wylde habe ich mich zunächst gefragt, was der Mann sich von unserem Treffen verspricht. Bei diesem wirklich tiefgründigen Gespräch wurde ich durchaus von seinen Gedanken und Verhalten überrascht. So, was war und ist sein Begehr ?

Sympathie und Mitleid ?  NEIN !

Rache ?  NEIN !

Gerechtigkeit ? Nun, vielleicht… aber glauben Sie mir… Die Justiz versagte in seinem Fall auf skandalöse Art und Weise. Vermutlich musste er sich schwer zusammenreißen, um das Urteil zu akzeptieren, in welchem seinem Angreifer eine posttraumatische Stress-Störung bescheinigt wurde und zwei von drei Mordanklagen sowie drei Anklagen wegen versuchter Körperverletzung fallengelassen wurden. Und muss dazu einfach sagen (auch wenn sich das vielleicht nicht gut anhört), dass ich aus tiefstem Herzen hoffe, dass ein bestimmter Richter auf dieser Welt keinen ruhigen Schlaf mehr findet.

Aber was ist es nun, was Craig sich wünscht ? Er möchte ganz einfach, dass etwas getan wird, um die persönliche Sicherheit seiner Kameraden und Strafvollzugsangestellten weltweit zu verbessern …und nachdem ich ihn schon einige Male getroffen habe, habe ich das starke Gefühl, dass er nicht ruhen wird, bis dieses ausreichend geschehen ist. Er wünscht sich, dass Politiker, Entscheidungsträger und solche, die mit der Gesundheits- und Sicherheitsfürsorge für seine Kollegen betraut sind, aus seinem Erlebnis lernen und die notwendigen Schlüsse ziehen. Craig ist sicher, dass etwas getan werden muss, um das Risiko eines erneuten Vorfalls dieser Art weitestgehend zu reduzieren. Und seine Kampagne wird sehr wahrscheinlich in Zukunft dem ein oder anderen das Leben retten !

Sein Wunsch, die persönliche Sicherheit seiner Kollegen zu verbessern, ist bislang auf taube Ohren gestoßen. Selbst 27 Monate nach diesem schweren Vorfall ist noch nichts nennenswertes in die Wege geleitet worden, was die persönliche Sicherheit in diesem Bereich merklich verbessert. Oh…bevor ich es vergesse – doch, aus den meisten Gefängnissen sind Glasflaschen inzwischen entfernt und verboten worden. Leider sind geschärfte und angespitzte Tisch- und Bettbeine, Keramikklingen aus zerbrochenen Waschbecken, in Zahnbürsten eingeschmolzene Rasierklingen und ähnliche scharfe und spitze Waffen noch weitaus „beliebter“ als Glasflaschen. Doch warum hat man den Anfang nur bei den Glasflaschen gemacht ?

Wie auch immer – vor kurzer Zeit habe ich bereits einen Blog über die mögliche Nutzung von Schlag- und Stichschutzwesten im Bereich des Strafvollzugs verfasst … Aber Craig betonte, dass er doch eher eine andere Art von Sicherheitskleidung  favorisiert, genauso wie ich selbst und mein engagiertes Team:

Als Folge des oben beschriebenen Vorfalls im Hochsicherheitsgefängnis Frankland in 2010 haben wir von PPSS eine weitgehend unauffällige Variante von Körperschutzausstattung entwickelt. ONLINE SHOP:  SlashPRO Schnittsichere Bekleidung

Slash PRO Slash Resistant Clothing

Wir reden hier über schnittsichere Oberbekleidung, welche problemlos unter einer regulären Dienstuniform getragen werden kann, um das Risiko von Schnittverletzungen erheblich zu reduzieren (ich werde es gleich näher ausführen).

Generell kann eine persönliche Körperschutzausstattung das Risiko von Verletzungen nicht komplett auf Null reduzieren… jedoch kann man dadurch eine erhebliche Verringerung der Gefahr erreichen, insbesondere dann, wenn das Problem identifiziert ist ! Daher lasst uns alle mal ehrlich sein und uns die Frage stellen: Besteht das Risiko eines gefährlichen Angriff auf Strafvollzugsbeamte in den unterschiedlichen Haftanstalten ? Und ist dieses Risiko hoch genug um eine generelle Ausstattung mit Schutzkleidung zu rechtfertigen ?

Die Antwort auf diese Frage hängt auch davon ab, wieviel Respekt und Wertschätzung wir diesen Menschen entgegen bringen und was wir für sie tun wollen.

Ein durchaus vergleichbares Beispiel ist das Thema Sicherheitsgurt in unseren Autos. Wir nutzen den Sicherheitsgurt heutzutage nicht, weil wir wissen, dass wir an diesem Tag einen Unfall erleiden werden. Genauso wenig legen wir den Sicherheitsgurt an, weil wir immer und ständig damit rechnen, vielleicht in einen Unfall verwickelt zu werden. Keines von beiden ! Der Grund, warum wir den Sicherheitsgurt anlegen, ist, dass wir verstanden haben, eine vielfach höhere Überlebenschance zu haben, falls jemand aus den verschiedensten Gründen in unser Fahrzeug kracht und wir trotz all unserer Fahrkünste dieses nicht verhindern können.

Der Sicherheitsgurt wird wahrscheinlich nicht unser Leben retten, wenn der andere mit 1000 km/h frontal in unser Fahrzeug kracht, aber er wird doch einen großen Beitrag leisten, die meisten Unfälle durchaus passabel zu überstehen… einfach nur eine Reduzierung des Risikos!

Nun zurück zur obigen Frage. Wieviel Sorgen und Gedanken machen wir uns um andere Menschen ? Wenn mein Kind auf der Rücksitzbank meines Autos sitzt, stelle ich sicher, dass es den Sicherheitsgurt anlegt. Wenn irgendjemand meiner mir Nahestehenden in meinem Auto sitzt, werde ich ebenfalls sicherstellen, dass sie den Sicherheitsgurt anlegen. Wenn Menschen in anderen Autos, in anderen Ländern oder auf anderen Erdteilen entscheiden, dass sie diesen Sicherheitsgurt nicht brauchen… ist das deren eigene Entscheidung und mich kümmert dies recht wenig.

So, noch einmal…wieviel bedeutet uns die Sicherheit unseres Strafvollzugspersonals und sind wir gewillt, etwas zu verbessern ?

Aufgrund Craig´s Erfahrungen und Auffassungen, aufgrund der persönlichen Anmerkungen, welche uns von dutzenden seiner Kollegen aus der ganzen Welt erreicht haben und aufgrund meiner persönlichen Erfahrung (und der meiner Mitarbeiter), welche ich in langen Jahren meiner Arbeit bei Sicherheitsbehörden und im Rahmen von hochriskanten Sicherheitsoperationen gesammelt habe, sind wir alle davon überzeugt, dass hoch-schnittsichere Shirts eine wirklich vernünftige Option sind und eine sinnvolle Lösung bieten, da sie im täglichen Dienst den Träger in keinster Weise einschränken oder gar behindern. Wir sind wirklich davon überzeugt, dass die Schwere der Verletzungen erheblich und signifikant geringer ausgefallen wäre, wenn Craig und  Claire mit solch einem schnittfesten Shirt ausgestattet gewesen wären.

Kann durch das Tragen eines schnittsicheren Shirts bzw. Oberbekleidung das Risiko von Verletzungen durch Gewalt am Arbeitsplatz komplett eliminiert werden ? NEIN, das kann es nicht !

Wird hierdurch das Risiko von Verletzungen reduziert ? JA, und zwar in einem erheblichen Ausmaß !

SlashPRO® Schnittsichere Bekleidung wird von hunderten Sicherheitsbeamten auf der ganzen Welt getragen. Es wurde gemäß europäischen, amerikanischen und weiteren internationalen Standards getestet und bietet bislang unerreichten Schutz gegen Schnitte, Bisse und Abschürfungen.

SlashPRO Schnittsichere Bekleidung

Aufgrund dieses speziellen Produkts und abhängig vom entsprechenden Bekleidungsdesign ist es möglich, alle wichtigen Körperpartien inklusive der wichtigen Arterien zu schützen. Beispielsweise sei hier  die Achselarterie genannt, welche für die Blutversorgung der Arme zuständig ist. Diese wird sehr oft bei Verteidigungshandlungen gegen Kopfangriffe verletzt, weil das Opfer die Arme hoch nimmt. Wird diese Arterie verletzt, verliert man sofort und schnell viel Blut und läuft Gefahr, innerhalb von wenigen Minuten zu verbluten… Craig Wylde blieben nur Sekunden.

Ich möchte Sie nochmal einladen, darüber nachzudenken, was Sie bereit sind zu tun, um die Sicherheit dieser Menschen zu verbessern.

Ich verstehe vollkommen, dass verhindert werden sollte, diese Menschen besonders aggressiv, autoritär oder gar konfrontationsbereit aussehen zu lassen. Und weiß auch, dass wir in einer Welt leben, wo der Zugang zu finanziellen Ressourcen durchaus begrenzt ist.

Wie auch immer, was Craig Wylde und Claire Lewis widerfahren ist, ist nunmal passiert. Und beide wissen sehr wohl, dass wir die Zeit nicht zurück drehen können. Aber wir haben alle das untrügliche Gefühl, dass etwas getan und verändert werden muss, sonst wird es früher oder später wieder einen fatalen Vorfall in diesem Sektor geben, der wohl durch eine passende Schutzkleidung verhindert werden könnte.

Ich habe ihn zwar bereits in einem meiner vorherigen Blogs erwähnt, aber erlauben Sie mir bitte, dass ich diese noch einmal tue. Jason Palmer, ein ehemaliger US-Marine-Soldat, war der erste Gefängnisaufseher in Neuseeland (ein Land, dass wir eher durch seine atemberaubenden Strände kennen), der 2010 im aktiven Dienst ums Leben kam. Sein Tod löste weltweit große Verunsicherung in Bezug auf die persönliche Sicherheit der Strafvollzugsbeschäftigten aus und gleichzeitig entstand vielfach der Wunsch nach geeigneter Schutzkleidung und/oder Ausrüstung.

Falls Sie diesen Blog kommentieren wollen…Nutzen Sie einfach das untere Feld oder schicken Sie uns eine Email an info@ppss-group.com . Sie können uns auch anrufen unter +44 (0) 845 5193 953 oder besuchen uns einfach auf www.ppss-group.com.

Wenn Sie eine Nachricht an Craig Wylde schicken möchten…ich versichere Ihnen, dass ich dieses schnellst möglich an ihn weiterleiten werde.

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